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Tagesschau und Tatort – ein Abend füllendes Kulturereignis

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Märzkinder

Im März, wenn die Natur sozusagen „neu geboren“ wird, sich mit urwüchsiger Kraft und dem ersten Grün zurückmeldet und uns von warmen Sommertagen träumen lässt, möchte so mancher selbst Geburtstag haben. Es gibt Menschen, die haben dieses Glück. Detlef Dzembritzki und Annette Dasch, beides Berliner, gehören dazu. Was die beiden sonst noch verbindet? Ihre Zuneigung zur Sache der Pfadfinder.


Obwohl Jahrzehnte sie altersmäßig trennen und auch sonst wohl so manches: Ihre aktive Zeit bei den Pfadfindern möchten beide wohl nicht missen. Detlef Dzembritzki ist seit vielen Jahren im Bundestag, war schon einmal Landesvorsitzender seiner Partei in Berlin, davor auch Jugend- und Schulstadtrat in Berlin-Reinickendorf und Geschäftsführer einer Regionalentwicklungsgesellschaft. Doch die Anfänge seines politischen Engagements gehen auf Grunderfahrungen zurück, die er in den 60er und 70er Jahren als Referent für politische Bildung, Bundessekretär und Leiter einer Jugendbildungsstätte des BDP in Berlin machte. In einer Zeit scharfer Auseinandersetzungen in diesem Pfadfinderbund bewies er bereits sein außergewöhnliches Geschick zur Vermittlung zwischen Menschen mit unterschiedlichen Positionen. Seine enge Bindung an die Pfadfinder besteht bis heute. Ende März wird Detlef Dzembritzki 65 Jahre alt. Wir gratulieren unserem Stifter sehr herzlich!


Nicht alt, sondern gerade mal 32 Lenze jung wird Annette Dasch – ja, sie ist die umjubelte Sopranistin, Opern-, Lied-, Oratorien- und Konzertsängerin, die zurzeit in aller Munde ist. „Als Jugendliche“ schrieb sie kürzlich über sich selbst in der ZEIT, „träumte ich davon, wie ein Handwerker auf die Walz zu gehen. Ich war damals bei den Pfadfindern, eine sehr bündische und zünftige Gruppe. Lederhosen, Klampfe, Landsknechtslieder. ... Einerseits das Ungeschminkte, Erdverbundene und andererseits die romantische Seite, all diese Fahrtenlieder, wo es um Sehnsucht und Fernweh ging. Das war mein Ding.“ Die Gruppe, die sie so beschreibt, ist ein Pfadfinderstamm in Berlin, der dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) angehört. Annette war sogar „Stammesführerin“, wie das im Jargon heißt. Heute ist „ihr Ding“ eher die große Opernbühne, sei es in Berlin, Barcelona, Wien, Paris, London, Tokio, Salzburg, Florenz oder Amsterdam. Doch ihr „erstes Leben“ bei den Pfadfindern, dem sie viel zu verdanken hat, wird sie niemals verleugnen.

 

Die Stiftung Pfadfinden freut sich, auch ihr zum Geburtstag gratulieren zu können und bedankt sich bei Annette herzlich für Ihr Engagement und ihr Bekenntnis zur Sache der Pfadfinder!