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Geht doch: Ökologisch und sozial ernährt für 5,40 Euro am Tag

Wie der BdP Pfadfinderziele ganz praktisch bei Frühstück, Mittag- und Abendessen anstrebte...

 
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Kuratorium der Stiftung Pfadfinden feiert die halbe Million Stiftungskapital

Wenn dies das verflixte dreizehnte Jahr war, dann wird das 14. richtig umwerfend! Immer wieder war am vorletzten Februar-Wochenende in Kronberg die Rede davon, dass die Stiftung Pfadfinden nun das dreizehnte Jahr hinter sich hat. Doch besonders Schlimmes ist nicht vorgefallen. Einzig die Verwaltung der Immobilie, welche die Stiftung vor zwei Jahren vermacht bekommen hat, ist weitaus herausfordernder als gedacht. Doch auch in dieser Sache geht es voran! Die Kuratoren feierten das Erreichen eines wichtigen Zieles: Die Stiftung verfügt nun über eine halbe Million Euro an Barkapital.


Karin Dittrich-Brauner, die Vorsitzende des Stiftungsrates, konnte drei neue Kuratoren begrüßen: Dr. Roland Baetzel (Moses) haben wir ja schon vorgestellt (http://www.stiftungpfadfinden.de/index.php?id=363). Majon Karg aus Hamburg und Peter Nowak (Geyer) aus Erlangen werden wir in Kürze noch ausführlicher vorstellen.

Um es vorweg zu nehmen: das Kuratorium fühlte sich rundum gut informiert und bescheinigte dem Stiftungsrat ausgezeichnete Arbeit. Aber was heißt das?

Die Stiftungsräte stellten in Informationsrunden ihre Arbeitsbereiche Finanzen, Förderprojekte, Öffentlichkeitsarbeit und Internet vor. Und die Mitglieder des Kuratoriums hinterfragten die Entwicklung des vergangenen Stiftungsjahres. Die Arbeit der Stiftung wird von Finanzbehörden und der Stiftungsaufsicht, aber auch von den Kuratoren, Kassen- und Wirtschaftsprüfern sehr genau kontrolliert: Das Stiftungskapital muss mündelsicher angelegt werden und wird nicht angegriffen. Die Spenden und Zinsen müssen satzungsgemäß für besondere Pfadfinderaktivitäten verwendet werden. Die Verwaltungskosten müssen insgesamt niedrig bleiben.

 


Besonders wertvoll waren die Vorstellungen von Förderprojekten. Timo Barfknecht aus Schleswig Holstein berichtete über ein Ganztages-Schulprojekt, das die Stiftung fördert. An Nachmittagen können sich Schüler für eine „Spurensucher-AG“ anmelden, in der sie pfadfinderische Aktivitäten und Spiele erleben. Für viele bleibt das einfach eine interessante Freizeitbeschäftigung, einige aber wollen Pfadfinden intensiver erleben und integrieren sich in den örtlichen Stamm. Den Umgang mit der wachsenden an Ganztagsschulen sieht das Kuratorium als eine besondere Herausforderung für den BdP. Immer wichtiger wird an dieser Stelle der direkte Draht zwischen Stiftung und Bundes- und Landesleitungen sein, um bedarfsgerecht fördern zu können.

Das Wochenende zeigt, dass alle in Kuratorium und Stiftungsrat ein überaus starkes Interesse an der aktuellen Arbeit des Bundes haben und stolz sind, dass sie mit der Stiftung unterstützen können. Die Kuratorinnen und Kuratoren fühlten sich rundum gut informiert.

 


Zusammenfassen lässt sich das Treffen in vielen guten Nachrichten:

  • Die Stiftung Pfadfinden hat bereits gegen Ende 2010 ein Stiftungskapital von 500.000 Euro erreicht.
  • Wir konnten in 2010 wieder sowohl silberne als auch goldene Stifternadeln und Urkunden überreichen: diese gehen an Personen, die über 5.000 bzw. 10.000 Euro gestiftet haben!
  • Wir haben bereits über 300 Förderprojekte bearbeitet , kürzlich ging der 302. Antrag ein.
  • Wir bewegen uns bei der Zahl der Stifterinnen und Stifter auf die 500 zu!
  • Der zweite Band der Pfadfindergeschichten, dessen erster Band „56 Geschichten, eine Idee“ hieß, ist auf dem Weg.
  • Der Stiftungsrat wird derzeit unterstützt von einem Praktikanten, der für uns ein Projekt im Bereich der Neustifter-Gewinnung ausarbeitet.
  • Die Abstimmung, welches Projekt den Preis „Das war Spitze!“ der STIFTUNG PFADFINDEN für das vergangene Jahr erhalten soll, hat das Kuratorium eindeutig getroffen. Die Bekanntgabe erfolgt in nächster Zeit.

Am Rande des Treffens machte noch die Nachricht die Runde, dass Hans Olschewski, einer unserer Stifter in Berlin das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Wir gratulieren herzlich! Vielleicht können wir dies auf unserem Stiftungstag an Pfingsten in Wolfsburg sogar „live“ nachholen!